Prozessdarstellungen

Prozessdarstellungen können zu verschiedenen Zwecken genutzt werden. Deswegen sind die Prozessdarstellungen in den folgenden Beispielen in Produktion und Materialwirtschaft gruppiert.

Die Beispiele zeigen dabei auf, wie Sie in FAST mit geringem Aufwand aussagekräftige Grafiken erstellen, um ihre Logistik zu bewerten und zu verbessern.

Prozessdarstellungen für die Produktion

Engpassermittlung - Ermittlung der Engpassarbeitsplätze

In FAST unterscheiden wir zwischen so genannten statischen Engpässen, die für einen Bezugszeitraum dauerhaft überlastet sind und zwischen so genannten dynamischen Engpässen, an denen sich die Arbeit aufgrund einer Engpasssituation staut. An statischen Engpässen müssen sich keine Staus bilden, wenn sie ihrerseits im Fluss hinter anderen Engpässen liegen. Andererseits müssen dynamische Engpässe keine statischen Engpässe sein, da die Stausituation temporär sein kann.

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Ermittlung der Engpassarbeitsplätze

Arbeitsplatz-Durchlaufdiagramme

Mit Hilfe der Arbeitsplatz-Durchlaufdiagramme lassen sich Bestände, Rückstände und Kapazitäten an und um einen beliebig wählbaren Stichtag betrachten. Dies ermöglicht eine Analyse bezüglich des Nutzgrades in Vergangenheit und Zukunft und hilft, Engpässe schnell und zuverlässig zu identifizieren. Darüber hinaus hilft die Simulation der Plandurchläufe, die Bestandsreichweite zu prüfen und die Fertigstellung von Aufträgen am gewählten Arbeitsplatz einzuschätzen.

Durch Öffnen der folgenden Nutzeroberflächen bekommen sie genauere Details zur Darstellung und Nutzung der Arbeitsplatz-Durchlaufdiagramme.

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Durchlaufdiagramm für den Engpassarbeitsplatz Zyklendrehmaschine mit simuliertem Plan-Durchlauf

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Durchlaufdiagramm für den offenen Auftragsbestand am Engpassarbeitsplatz Zyklendrehmaschine mit simuliertem Plan-Durchlauf

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Durchlaufdiagramm für den offenen Auftragsbestand am Engpassarbeitsplatz Zyklendrehmaschine mit simuliertem Plan-Durchlauf

Kapazitätsplanung

Die Kapazitätsbedarfs- und Kapazitätseinplanungsansicht von FAST erlauben die Darstellung von Variationen in Bedarf und Einplanung von Kapazitäten an Arbeitsplätzen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit des direkten Zugriffs auf zugehörige Daten wie z.B. der Arbeitsgangliste. Dies lässt Sie schnell analysieren, was Ihre nächsten notwendigen Planungsschritte sind.

Ein Beispiel zur Kapazitätsplanung erhalten Sie durch Anklicken der folgenden Nutzeroberflächen.

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Kapazitätsbedarf und Einplanungsübersicht für den Engpassarbeitsplatz Zyklendrehmaschine

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Direktzugriff von der Pivot-Tabelle auf die zugrundeliegenden Auftrags- und Arbeitsgangdaten

Auftragsdurchlauf

Anhand von Auftragsdurchlaufdiagrammen lassen sich Probleme bezüglich zugesagter Liefertermine und der daraus resultierenden Eilaufträge visualisieren. Darüber hinaus lässt sich der Rückstandsverlauf der Vergangenheit darstellen und auswerten.

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Prozessdarstellung des Auftragsdurchlaufs (Vergangenheit) in Form kumulierter Kurven

Auftrags-Terminabweichung

Die Grafik zur Auftrags-Terminabweichung zeigt frühzeitig sowie verspätet fertiggestellte Aufträge und zeigt auf Wunsch die verknüpften Daten zu beliebig vielen Aufträgen in verschiedenen Formen
(Listen, Grafiken, Pivot, etc.).

Ein Beispiel sehen Sie in den folgenden Oberflächen.

terminabweichung.png




End-Terminabweichung der Fertigungsaufträge
gegenüber dem zugesagten Termin

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Verknüpfung von Grafikdaten (weiß umrandet) mit Hilfe der Navigationsfunktion auf eine frei bewegliche Arbeitsgangliste

Auftragsbezogene Engpass-Analyse

Mit Hilfe der auftragsbezogenen Engpass-Analyse lässt sich der mögliche Plan-Durchlauf der Arbeitsgänge in FAST einfach darstellen, um den erwarteten Fertigstellungstermin zu bestimmen und gegebenenfalls Engpassarbeitsplätze zu identifizieren. Die Engpass-Analyse wird ebenfalls durch die kombinierte Darstellung der Materialflussgrafik mit den Arbeitsplatz-Prozessparametern unterstützt. Der Planer erhält damit eine schnelle Übersicht über den Fluss von Arbeitsinhalten verschiedener Arbeitsgänge über die Arbeitsplätze. Die Aufträge sind in allen Darstellungsformen über verschiedene, frei konfigurierbare Filter auszuwählen. Die Flussdarstellungen können parallel beispielsweise durch Pivot-Darstellungen mit einer terminlichen Belastungsübersicht ergänzt werden.

Beispiele hierzu finden Sie in den folgenden Nutzeroberflächen.

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Die Auftrags-Arbeitsgang-Grafik zeigt den Soll-, Ist- und Plan-Durchlauf der Arbeitsgänge eines Auftrags. Jedes Rechteck repräsentiert dabei einen Arbeitsgang.

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Auftragsbezogene Materialflussdarstellung

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Auftragsbezogene Materialflussdarstellung

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Auftragsbezogene Materialflussdarstellung

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Auftragsbezogene Materialflussdarstellung

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Bewertung der Terminsituation einer Arbeitsplatzes im Auftragsfluss anhand der Auftrags-Arbeitsplatz-Vorlaufzeiten

Prozessdarstellungen in der Materialwirtschaft

Material-Durchlaufdiagramm und Materialflüsse

Material-Durchlaufdiagramme ermöglichen dem FAST-Nutzer, beispielsweise für bestimmte Materialnummern die Verfügbarkeit sowie den künftigen Bedarf schnell und einfach zu ermitteln. Die Auswahl der relevanten Materialnummern erfolgt dabei im Regelfall über Kennzahl-Analysen oder Logistikberichte.

Die Materialflüsse hingegen erlauben die flexible Auswahl von Material zum Zwecke der Wertstromanalyse. Dabei kann der Nutzer die Verfügbarkeit eines Materials sowie die Ströme über verschiedene Lagerorte einfach verfolgen und überwachen.

Informationen zum Thema Kennzahlen finden Sie hier; über Logistikberichte erfahren Sie hier mehr. Beispiele für Material-Durchlaufdiagramme sowie Materialflüsse in FAST finden Sie in den folgenden Grafiken.

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Durchlaufdiagramm für eine Materialnummer

materialfluesse.png



Darstellung von Materialflüssen

Beschaffung

Durchlaufdiagramme zur Materialbeschaffung liefern einen guten Überblick über den gesamten Beschaffungsprozess; von der Bestellanforderung bis zur Lieferung. Dies ermöglicht eine lückenlose Analyse des Beschaffungsprozess und hilft so, Probleme bei der Beschaffung auszumachen und zu beheben. Material- und Lieferantenbezogene Grafiken erlauben die Analyse von Liefertermintreue und deren Entwicklung über längere Zeiträume und liefern so eine Basis für die Anpassung der Bestellpraktiken, um zukünftige Materialengpässe zu verhindern.

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Materialbeschaffung von der Bedarfsanforderung bis zur Lieferung

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Dynamische Entwicklung des Beschaffungsvolumens und der Liefertermintreue

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Dynamische Entwicklung der Beschaffungsabwicklung mit einem Lieferanten